Monthly Archives: November 2018

(Protektionismus-) Showdown in Buenos Aires

Der heute beginnende G20-Gipfel in Buenos Aires wird zu einer Art „Showdown“ zwischen den Machthabern der USA und China. Kommt es zum Handelskrieg oder nicht? Trump will dabei auf sein Bauchgefühl vertrauen und droht im Vorfeld mit Zöllen für deutsche Autobauer sowie auf alle chinesischen Importwaren, iPhone inklusive.

Das lässt zunächst wenig Gutes erahnen. Trotzdem erwarten wir letztendlich keine Eskalation zum Handelskrieg. Die „Protektionismus-Show“ geht allerdings auch 2019 weiter. Bis einschließlich September haben wir 2018 bereits knapp 300 neue protektionistische Maßnahmen gezählt. Bis zum Jahresende dürfte die Zahl auf rund 400 neue Handelsbarrieren steigen.

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Appgehängt? Ohne gute App wird’s schwer im Einzelhandel

Am heutigen „Black Friday“ in den USA werden rund ein Viertel der Schnäppchen übers Mobiltelefon „appgeschossen“. Da lohnt sich schon mal ein Blick auf die Apps beziehungsweise welche Aussagekraft diese haben können.

Die „mobile experience“ wird immer wichtiger. Eine durchdachte Multi-Channel-Strategie ist heute sowieso ein Muss im hart umkämpften Einzelhandel, in dem so manches Unternehmen auf der Kippe steht. Der hohe Margen- und Wettbewerbsdruck erlaubt allerdings nicht viele Fehler bei Investitionen.

Die App als (Miss-)Erfolgsfaktor

Eine App und ein Online-Auftritt kosten viel Geld. Das will also gut geplant und durchdacht sein – mit dem Kunden im Fokus, denn sonst geht der Schuss schnell nach hinten los. Günstige „B-Lösungen“ funktionieren so gut wie nie.

Das zeigt eine besondere Statistik ganz eindrucksvoll: Von 13 Großinsolvenzen im Einzelhandel in den USA 2018 hatten sieben Unternehmen den Zug verpasst und gar keine App im Angebot.

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Unternehmensübernahmen: Dank Brexit auf Diät

Der Brexit erhitzt weiter die Gemüter. Das Drama spitzt sich zu. EU und britische Regierung verhandeln immer noch und der Zeitrahmen wird langsam eng. Darüber vergisst man fast, welche Kollateralschäden diese Unsicherheit schon seit dem Referendum 2016 hinterlassen hat – und das waren nicht nur Hamsterkäufe bei Unternehmen.

Unternehmensübernahmen beispielsweise sind seit 2016 massiv eingebrochen: Durchschnittlich gerade noch 42,4 Milliarden (Mrd.) Britische Pfund (GBP) wurden in Großbritannien seither für M&A Deals auf den Tisch gelegt – das sind ganze 60% weniger als vor dem Referendum. Besonders grenzüberschreitende Übernahmen sind drastisch gesunken.

Die anhaltende Unsicherheit im laufenden Jahr sowie steigende regulatorische Hürden haben zudem anstehende Übernahmen zum Erliegen gebracht. Diese haben sich fast verdoppelt auf 12 Mrd. GBP zum Ende des dritten Quartals.

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