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Wenn der falsche Chef ’ne E-Mail schreibt…

Die jüngste Vergangenheit zeigt, die Gefahr im Netz ist unverändert hoch. Seit etwa zwei Jahren sind sowohl die Fallzahlen als auch die Schadenshöhen durch die Betrugsmasche „Fake President“ – oder falscher Chef – in die Höhe geschnellt, bei den aktuellen Fällen belaufen sich die Schäden auf 40 oder 50 Millionen Euro.

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Wie genau die Masche funktioniert? Indem im Namen des Chefs ein Mitarbeiter in der Buchhaltung per E-Mail angewiesen wird, Überweisungen für eine streng geheime Übernahme zu tätigen. Mehr zum genauen Vorgehen lesen Sie auch hier.

Versuchen kann man’s ja mal

Die Betrüger gehen dabei häufig akribisch vor, exakt durchgeplant, methodisch. Dennoch machen auch sie Fehler und nicht alle Betrugsversuche sind gut gemacht. Unternehmen machen es den Betrügern in manchen Fällen aber auch leicht. Zu leicht. Allein das Wissen um die Masche mit der „E-Mail vom falschen Chef“ hilft in vielen Fällen, Betrugsversuche zu vereiteln.

Sie sind dreist, frei nach dem Motto: „Versuchen kann man es ja mal“…

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Staatliches „Tuning“ in der globalen Autoindustrie

Subventionen sind häufig Fluch und Segen zugleich. Mit staatlichem Turbo wächst es sich leichter. Doch was, wenn dieser plötzlich ausfällt? Dann wird es zumindest kurzfristig eher schwierig. Das ist wie wenn einem auf der Autobahn plötzlich der Sprit ausgeht.

Diesen Effekt sieht man auch immer wieder in der Wirtschaft, allen voran in der Automobilindustrie, die mit dem Pariser Autosalon derzeit im Fokus steht.

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Das staatliche „Tuning“ ist in der Branche aktuell vielerorts verbreitet. Subventionen, Steuersenkungen und Marktanreize sind derzeit ein maßgebliche Treiber der globalen Automobilindustrie.

Für eine möglichst gute Marktposition ihrer Autobauer greifen insbesondere die USA, China und Spanien auch gerne in die Staatskasse. Großbritannien dürfte angesichts der erwarteten Brexit-Folgen künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit folgen.

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Hilfe, der Welthandel schrumpft

Der Welthandel ist aktuell unter Druck. „Under Pressure“ singt David Bowie zusammen mit Queen. Es geht sofort ins Ohr – und fasst die Entwicklungen in der Weltwirtschaft perfekt zusammen. Die niedrigen Preise drücken auf das nominale Wachstum, auf Unternehmensumsätze und den Handel – im In- und Ausland.

Aber es steckt noch mehr Musik drin. Auf der Playlist mit den passenden Songs des wirtschaftlichen „Indian Summer“ findet sich auch noch „Money for nothing“ oder „Knocking on heaven’s door“.

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Fakt ist: Der Wert der weltweit gehandelten Waren schrumpft. Er liegt dieses Jahr voraussichtlich rund 3% unter dem Vorjahreswert.

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Warum die Modebranche am seidenen Faden hängt

Die Risiken in der Modebranche – insbesondere im textilen Einzelhandel – sind weiterhin hoch. Das ist spätestens nach sechs namhaften Insolvenzen 2016 kein Geheimnis mehr. Doch warum ist das so? Der Online-Handel ist schuld. Ja, auch das. Vor allem ist ein Strukturwandel in vollem Gange, die Konkurrenz durch den Online-Handel wird immer stärker und der Investitionsbedarf dadurch entsprechend höher.

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Doch woher nehmen und nicht stehlen?

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Raue See in der Schifffahrt – Konsolidierung am Horizont

Die See ist derzeit rau für die Schifffahrt. Schon seit Jahren dauert die Krise an. Aber so langsam geht es einigen an die Substanz. Das wird sich auch so schnell nicht ändern, das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Beispiele in der Containersparte.

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Kurz zu den Fakten: Zwischen Januar und Mai 2016 sind die Insolvenzen in der Branche um mehr als 10% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Branche leidet also auch weiterhin an Überkapazitäten, Fracht- und Charterraten auf einem Rekordtief  bei einem gleichzeitig schwächelnden Welthandel – mit integriertem Dominoeffekt auf finanzierende Fonds und Banken. Vor allem die Container-Reeder setzen auf Fusionen oder Allianzen, um diesem Sturm zu trotzen. Ein Ende der Konsolidierung ist derzeit jedoch nicht in Sicht. 

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Willkommen in der Welt des Risiko-Navigators

„Wenn möglich, bitte wenden!“ Wer kennt sie nicht, die freundliche Stimme des „Navis“ im Auto. Wahlweise ist sie weiblich oder männlich, aber immer darauf bedacht, Sie auf Kurs zu halten und vor möglichen Hindernissen zu warnen. „Ihre Strecke enthält Verkehrsstörungen.“

In den Zeiten, in denen sich Märkte in einem Umbruch befinden, sich Geschäftsmodelle rasch ändern können und in denen weltweit die Risiken steigen, ist so ein Navigator enorm hilfreich. Er lotst einen sicher um Baustellen, Umleitungen, Staus, Unfälle, Sperrungen, Einbahnstraßen oder sonstige Hindernisse auf dem Weg zum Zielort herum – auf der schnellsten, kürzesten oder sparsamsten Route. Bei den meisten geht es gar nicht mehr ohne.

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Risiko-Navigator der Wirtschaft

Genau diese Rolle des Navigators der Wirtschaft erfüllt Euler Hermes als Weltmarktführer in der Kreditversicherung. Wir machen den Welthandel sicher. Wir schützen die Bilanzen von Unternehmen, weil wir die Hindernisse und Risiken auf der angestrebten Route genau kennen. Wie ein Navi können wir darauf hinweisen, um sie zu umfahren. 

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